Leitbild

Das Lebensumfeld unse­rer Kinder ver­wan­delt sich fort­wäh­rend und schafft neue Spannungsverhältnisse, denen Familien aus­ge­setzt sind.

  • Einerseits herrscht Überfluss an künst­li­chen, medi­en­ge­steu­er­ten und kon­sum­ori­en­tier­ten Einflüssen,
  • ande­rer­seits man­gelt es an Lebensräumen, die unse­ren Kindern ein natür­li­ches, gesun­des Heranwachsen ermög­li­chen.
  • Um den gesell­schaft­li­chen Ansprüchen genü­gen zu kön­nen, gera­ten auch die kleins­ten Kinder immer häu­fi­ger unter Leistungsdruck.

Diese Veränderungen erschwe­ren es den Kindern, die Welt mit allen Sinnen zu erle­ben und zu erfah­ren und sich gesund, gestärkt und ver­trau­ens­voll zu ent­wi­ckeln. Das Anliegen unse­res Kindergartens ist es, Lebensräume zu schaf­fen, die sich an den Grundbedürfnissen einer gesun­den und alters­ge­mä­ßen Entwicklung der Kinder ori­en­tie­ren.

Wir wol­len ihnen ein über­schau­ba­res und behü­te­tes Umfeld schaf­fen. Dazu gehö­ren

  • inten­si­ve Sinneserlebnisse,
  • viel­fäl­ti­ge Bewegungsmöglichkeiten und
  • ver­läss­li­che Grenzen.

Die Pädagoginnen ver­ste­hen sich als Weg Begleiter mit dem Ziel, das Kind in sei­ner Ganzheitlichkeit zu erken­nen, es anzu­neh­men, zu pfle­gen und zu för­dern. Wir tra­gen Sorge dafür, wie wir mit­ein­an­der umge­hen, denn das wirkt auf das sozia­le Verhalten der Kinder.

Grundlage unse­rer Arbeit ist das anthro­po­so­phi­sche Menschenbild der Waldorfpädagogik und die Achtung und Betrachtung der indi­vi­du­el­len Persönlichkeiten der Kinder. Die Auseinandersetzung mit den Grundlagen und die Reflektion der täg­li­chen Arbeit fin­den in wöchent­li­chen Erzieherkonferenzen statt.

Mit den Eltern stre­ben wir eine part­ner­schaft­li­che Zusammenarbeit an. Gemeinsam auf das Kind schau­end, bie­ten wir Orientierung in Erziehungsfragen.

Die Erzieherinnen über­neh­men die Verantwortung für den päd­ago­gi­schen Impuls im Sinne des Leitbildes. Die Eltern erken­nen das Leitbild an und neh­men am Kindergartenleben tra­gend und unter­stüt­zend teil.